4 Selbstcoaching-Tools für jeden Tag

Aktualisiert: 14. Juli


Ich bin ein grosser Fan von Hilfe zur Selbsthilfe. Manchmal braucht es ganz wenig und es verändert sich unglaublich viel.




Deshalb bekommst du heute 4 Selbstcoaching-Tools an die Hand, die ich selbst regelmässig nutzen und von dessen Nutzen ich begeistert bin.

Die vier Tools die ich in dieser Folge anspreche, helfen dir:

🔺 Deinen Fokus auf den Tag zu schärfen, dir klar zu werden, was du willst und wie dieser Tag werden soll.

🔺 Dir Ziele zu setzen und gezielt auf diese hin zu arbeiten.


🔺 Eine andere Perspektive einzunehmen und Dinge von einer anderen Seite zu betrachten.

🔺 Eine Entscheidung für dich selbst zu fällen, wenn du das Gefühl hast, dass du gerade nicht weiter kommst.

Vorbereitung

Du kennst es bestimmt auch schon: Manchmal führen wir Selbstgespräche mit uns selbst. Selbstcoaching ist eigentlich nichts anderes, als mit uns Selbstgespräche zu führen. Allerdings sind sogenannte "unkontrollierte" Selbstgespräche oft sehr destruktiv, machen dich schlecht, ziehen dich runter und möchten dir aufzeigen, dass du es schon wieder nicht auf die Reihe kriegst.

Wenn du dich selbst coachen möchtest, dann darfst du diese Haltung ablegen. Dann darfst du ganz bewusst in einem lösungsorientierten Denken mit dir arbeiten. Und dir selbst gegenüber ermutigend, unterstützend, wohlwollen und fördernd gegenüber treten. Falls du merkst, dass du da immer wieder in dieses negative "Problemdenken" abrutscht, dann steige da sofort aus. Es ist nicht Zielführend (auch sonst jeweils nicht, aber umso mehr, wenn du mit und an dir arbeiten möchtest). Frage dich: Würde eine andere Person auch so mit mir sprechen? Falls die Antwort Nein ist, dann passe deinen Ton und deine Absichten dir selbst gegenüber an!

Du kannst auch auf einem Zettel gross "Coach" draufschreiben und jeweils ganz bewusst auf diesen Zettel stehen, wenn du dir selbst Fragen stellst oder versuchst, dich selbst zu coachen. So bist du viel eher in dieser Coach-Rolle, die unterstützend für dein vorankommen ist.


Du wirst sehen, du kannst ganz viele deiner Herausforderungen selbst angehen und dadurch Veränderungen in deinem Leben schaffen. Nimm dir genügend Zeit und Raum für diese "Arbeit" mit und an dir selbst. Trotzdem überfordere dich selbst auch nicht zu fest damit - ansonsten wirst du nicht ins Handeln kommen.


Einige sagen, dass du dir z.b. mal an einem Abend 1 1/2 h Zeit für dich einplanen sollst, für dein eigenes Coaching. Ich bin da anderer Meinung: Versuche dir lieber, Routinen in deinem Alltag zu entwickeln, lieber z.b. nur jeweils 5 Minuten am Tag dir Zeit für deine Entwicklung zu nehmen, dafür regelmässig. Wenn du zu viel möchtest, dann überforderst du dein System, du blockierst dich selbst und nach der anfänglichen Euphorie wird es schwierig und harzig.

Du versuchst nämlich gerade hier Muster und Prägungen von deinem Leben zu durchbrechen, die du schon viiiiiele Jahre lebst und mit dir rum trägst. Sei deshalb auch realistisch: Kann ich wirklich mit 1 1/2 h arbeiten an und mit mir, mein Leben verändern?

Was ist dein Ziel?

Bevor du loslegst, überlege dir einmal, was eigentlich deine Absicht und dein Ziel ist.

  • Was möchtest du erreichen?

  • Was ist danach anders?

  • Wie möchtest du dich danach fühlen?


Es lohnt sich, dir diese Fragen zu stellen, damit du weisst, WIESO du dies genau machst.


Durch diese Selbstcoaching-Tools wirst du intuitives Wissen aus deinem Unterbewusstsein ins Bewusstsein rufen. Das alleine verändert meist nicht viel. Auf was es dann wirklich ankommt, ist die Handlung, die dann folgen darf. Nach einer neuen Erkenntnis dann auch im "Zugzwang" zu sein, Veränderungen aktiv angehen und dadurch seine Komfortzone zu verlassen, kann auch ein ganzes Stück Arbeit bedeuten. Sei dir dem bewusst, bevor du mit dir arbeitest, denn das kann auch bedeuten, dass es etwas unbequem für dich selbst wird.

Und falls dich das überfordert, denke daran: Du kannst dir auch immer Hilfe und Unterstützung bei einem Coach suchen! Sei dir nicht zu schade, nach Hilfe zu fragen. Wir haben selbst immer unsere blinden Flecken, die wir einfach nicht selbst aufdecken können.


Tools

Die Tools die ich dir vorstelle, sind dazu gedacht, dein Leben weiter zu bringen, über dich hinaus zu wachsen, zu lernen, deine Komfort-Zone zu erweitern und dich in verschiedenen Lebenssituationen zu unterstützen.

Tool 1: Wenn du endlich einen Schritt weiter kommen willst

Ich möchte dich jetzt nicht enttäuschen, aber das, was Veränderung wirklich ausmacht, ist der stetige Fortschritt. Es ist eine Illusion, dass wir auf 1x alles komplett in unserem Leben verändern können. Denn: Steter Tropfen höhlt den Stein. Deshalb geht es mit diesem Tool darum, mehr und mehr dieses Optimalbild zu erschaffen, von dem was du möchtest.


Am besten gelingt dir dies, wenn du dich täglich nach dem Aufwachen damit auseinander setzt, wie denn eine optimale Welt aussehen würde.


  • Was willst du heute?

  • Wie soll der Tag heute sein?

  • Was ist das beste, was heute passieren kann?

  • Was will ich wirklich?

  • Wie fühlt es sich an, wenn ich das in meinem Leben habe?

  • Was kann ich heute dafür tun?

  • Welchen schritt vorwärts kann ich heute gehen?


Du wirst sehen, diese Fragen machen etwas mit dir. Du fängst an, in Lösungen zu denken, deine Herausforderungen konstruktiv anzusehen und Möglichkeiten zu finden, wie du weiter kommen kannst.


Diese Fragen helfen dir, deinen Fokus zu schärfen und deine innere Ausrichtung auf das zu lenken, was du in deinem Leben haben möchtest.


Tool 2: Dein zukünftiges Ich erschaffen

Das 2. Tool geht in eine ähnliche Richtung: dich mehr und mehr auf dein Optimalbild einzustimmen. Dafür habe ich ein Tool entdeckt und in meinem Leben etabliert, das mir diesbezüglich sehr hilft. Und zwar schreibe ich immer 1x pro Monat einen Brief an mich selbst, in dem ich mich in mein eigenes Leben versetze in 3 Monaten. Diesen Brief öffne ich dann auch jeweils 3 Monate später. Und es ist total verblüffend zu sehen, was da jeweils auch eintritt.


Was du dadurch automatisch machst, du löst dich komplett aus deiner momentanen Situation und fügst dich selbst in dein Leben ein, einfach 3 Monate später. Dieser Zeitraum hilft mir, meine nächsten Schritte, die ich gehen möchte, klar zu definieren. Da es allerdings trotzdem ein Zustand in der Zukunft ist, ist mein Verstand teilweise auch sehr überfordert damit. Diese Mischung ist für mich optimal: Mein Leben wird sich höchstwahrscheinlich innerhalb von 3 Monaten nicht komplett einmal auf den Kopf stellen und doch sind 3 Monate ein Zeithorizont, wo Veränderungen passieren können.


Es gibt dafür sogar digitale Plattformen, wo du dir diese Briefe elektronisch zusenden lassen kann. Schaue mal hier: https://www.futureme.org/

Tool 3 : Deine Ansichten und Perspektiven verändern


Das bringt mich gleich zum Tool Nr. 3: dem Perspektivenwechsel. Weil das, was du mit dem Brief machst - dich selbst aus deiner momentanen Situation lösen und dich in dein Leben in 3 Monaten denken, funktioniert auch mit anderen Personen.

Durch Perspektivenwechsel mit Personen schaffen wir es, andere besser verstehen zu können, mehr Verständnis zu erlangen und dadurch auch Veränderungen in Beziehungen zu schaffen (egal im Büro, in Beziehungen oder Privat).

Notiere dir in einem 1. Schritt einmal alles zur anderen Person: das störende Verhalten, was sie für Erwartungen an dich hat, was sie macht usw. Beschreibe das Verhalten dieser Person konkret, aber ohne Wertung (Inhalt, Stimme, Lautstärke, Tonfall).


Und dann notierst du dir, wie deine Reaktion auf dieses Verhalten bis jetzt jeweils war: Was hast du gesagt, wie hast du es gesagt usw.


Nun stehst du von deinem Platz auf und setzt dich ganz bewusst auf einen anderen Platz. Du versetzt dich nun komplett in die andere Person, setzt dich mal so hin, wie die andere Person da sitzen würde und fängst an zu denken und sprechen, so wie es die andere Person würde.


Zur Podcast-Folge


Nun betrachtest du das Verhalten einmal in der Perspektive der anderen Person. Spreche und denke so, wie die Person es tun würde (also in der ICH-Form der anderen Person):

  • Was würde Ich (aus der Sicht der anderen Person) über die Situation sagen?

  • Was denke ich?

  • Warum handele ich so und nicht anders (denke daran, du bist immer noch in der anderen Person)?

  • Welche Beweggründe habe ich?

  • Was ist meine positive Absicht dabei?

  • Wieso macht dies so für mich Sinn?

  • Was möchte ich damit erreichen?

  • Was ist mir wichtig?

  • Wie sehe ich die andere Person (in dem Fall also DU)?

Wichtig ist, dass du dich wirklich darauf einlässt und einfühlst. Es hilft wirklich sehr, wenn du vorher den Platz wechselst, dich so hinsetzt wie die andere Person und aus ihrer Perspektive heraus diese Fragen beantwortest. Die Erkenntnisse aus einem solchen Perspektivenwechsel sind verblüffend.

Tool 4: Deine Entscheidungshilfe


Als sehr rational denkender Mensch, fällt es mir manchmal schwer, Entscheidungen zu treffen. Weil ich alles komplett aus meinem Verstand versuche zu steuern und dabei vielfach auch meine Intuition und mein Herz versuche zu unterdrücken.


Da habe ich eine super coole Methode gefunden, um die Entscheidungen nicht nur auf der rationalen Ebene komplett von A-Z durchzudenken, sondern auch um echte Entscheidungshilfe zu bekommen, was es mit mir als Person macht.


Ich empfehle dir, dass du die Auswahlmöglichkeiten mal alle separat auf einen Zettel notierst. Dann drehst du die Zettel um und stellst du dich auf die verschiedenen Optionen, ohne zu wissen, auf welcher Option du jetzt wirklich stehst. Schliesse die Augen, atme durch und du wirst merken, es macht etwas mit dir. Es bewegt sich ganz viel in dir, in deinem System.

Dann, wenn du so richtig in dich hinein gespürt hast und alle Optionen durchgegangen bist, drehst du den Zettel um und schaust dir an, auf welcher Option du gestanden bist. Wie du dich wo gefühlt hast.


Du kannst die selbe Übung auch am nächsten oder übernächsten Tag wiederholen. Oder mal versuchen, ob du das selbe spürst, wenn du weisst, auf welcher Option du stehst (die Zettel also nicht umgekehrt auf dem Boden liegen). Da spielt dann dein Verstand sofort rein - wirst du sehen.


Welches Tool kennst du bereits? Was sind deine Erkenntnisse aus diesen Übungen?


Ich wünsche dir ganz viel Spass und gute Erkenntnisse mit diesen Selbstcoaching-Tools.

Alles Liebe

Tanja

PS: Falls du merkst, dass du alleine nicht weiter kommst und gerne trotzdem noch eine Aussenperspektive auf dein Leben bekommen möchtest, dann melde dich jetzt an zum kostenlosen Webinar "Einfach Überzeugen mit mehr Female Power" vom 21. Juli 2022. Da gebe ich dir meine Erfolgsmethode an die Hand, wie du für dich los gehen kannst, gesehen wirst und du dadurch andere Resultate in deinem Leben hast. Ich freue mich auf dich!



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